Da viele von euch vielleicht gar nicht wissen wie mein neuer Job eigentlich so aufgebaut ist und ich diesbezüglich schon mehrfach Rückfragen bekommen habe, möchte ich euch hier einen kurzen Überblick geben. Offiziell bin ich zwar in der Coca-Cola Zentrale in Atlanta angestellt, da ich aber keine Arbeitserlaubnis für die USA habe, werde ich zu keiner Zeit in den USA arbeiten. Für die Coke Niederlassungen in den USA gibt es ein eigenes Team, dass ausschließlich aus US-Amerikanern besteht, die aber ansonsten genau den gleichen Job machen wie ich. Der Unterschied besteht also lediglich darin, dass ich alle weltweiten Niederlassungen von Coke außerhalb der USA prüfen werde. Ich werde jedes Jahr in sechs Ländern tätig sein. Dazu wurden 6 über das Jahr verteilte sogenannte „Runden“ eingerichtet, in denen die einzelnen Projekte stattfinden. Diese Projekte sind zeitlich genau abgesteckt.
Diese Woche habe ich eine Übersicht bekommen von allen Ländern, in denen in 2008 Projekte stattfinden. Wie die meisten von euch ja wahrscheinlich bereits wissen, findet mein erstes Projekt in Paris statt, wo ich heute angekommen bin und wird bis zum 07. März andauern. Wo ich anschließend eingesetzt werde, steht zum heutigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die folgende Übersicht soll euch einen Eindruck davon verschaffen, wo es mich in diesem Jahr so überall hin verschlagen kann.
Round 2, 10.03. - 09.05.:
Chile, Costa Rica, Swaziland, Südafrika, Indonesien, Hong Kong, Singapur, Australien, Kanada
Round 3, 12.05. - 04.07.:
Indien, Philippinen
Round 4, 07.07. - 29.08.:
Argentinien, Brasilien, China, Indien, Südafrika
Round 5, 01.09. - 24.10.:
Deutschland, Frankreich, Mexiko, Japan
Round 6, 27.10. - 19.12.:
Irland, Belgien, Brasilien, Indien, Philippinen
Urlaub, 20.12. - 31.12.
Das Gute an der Liste ist, dass wir für jede Runde 3 Präferenzen angeben können, wo wir gerne eingesetzt werden möchten. In der Projektplanung wird dann versucht diese Präferenzen zu berücksichtigen. So habe ich beispielsweise für die 2. Runde als Präferenzen Australien, Costa Rica und Chile angegeben. Mal sehen wo ich dann letztendlich landen werde. Fest steht momentan nur, dass ich gemäß der Planung im Anschluß an Paris bis zum September nicht mehr in Europa sein werde. Ich hoffe, dass hat euch ein wenig weitergeholfen zu verstehen wie meine nächsten Jahre aussehen werden. Viele Grüße!
Sonntag, 20. Januar 2008
Samstag, 19. Januar 2008
Sportsweek
Der Montag bot neben der Fülle an Seminaren zuvor ein wenig Abwechslung, denn auf dem uns ausgehändigten Programm stand nur „Team Building Event“. Keiner wusst
e zuvor, was genau an diesem Tag geplant war und so waren wir natürlich alle gespannt. Der Vormittag stand dann zu unser aller Überraschung ganz im Zeichen von Picasso, Miro und Dali, denn wir mussten malen. Coke hat ein eigenes Charity-Department, das unter anderem Bilder malt, die dann anschließend in Krankenhäusern – insbesondere für Kinder – aufgehängt werden.
Der Schock war den meisten zunächst deutlich anzusehen und einige haben schon Witze gemacht, dass man die Bilder in Krankenhäuser für Blinde aufhängen müsste, da die Patienten ansonsten beim Anblick unserer Bilder sofort einen Herzinfarkt erleiden würden. Doch als wir dann erst einmal losgelegt haben, war es doch eine witzige Geschichte, denn die Aktion war so gestaltet, dass auch künstlerisch nicht gerade hochbegabte Menschen, zu denen ich mich zweifelsohne zählen würde, gelungene Bilder hinbekommen. Die Bilder bestanden jeweils aus sechs Teilstücken, auf denen die Rahmenlinien bereits vorgemalt waren und die Felder lediglich mit angegebenen Farbtönen ausgemalt werden mussten. Und so kann ich mich jetzt rühmen, dass mein erstes und wohl auch einziges Meisterwerk ausgestellt wird :-).
Nachmittags ging es dann zum zweiten Teil des Team Building Tages und das war Bowling. Also alle ab in den Bus und auf zur Bowlingbahn. Und auch das war eine wirklich witzige Angelegenheit und schon nach wenigen Minuten hatte jede Gruppe einen Pitcher Bier auf dem Tisch stehen. Es war zwar diese nicht gerade köstliche amerikanische Brühe, aber na ja was macht nicht alles für den Teamspirit … von daher nicht lang schnacken, Kopf in den Nacken :-). Und so kam es dann auch, dass ich mit jedem Schluck Bier besser wurde und meine Konkurrenz mit hervorragenden 168 Punkten hinter mir gelassen habe.
Für den Mittwochabend habe ich
mir dann zusammen mit einem Kollegen Tickets für das NBA-Spiel Atlanta Hawks vs. Denver Nuggets besorgt. Das Spiel war auch wirklich interessant, mit vielen Punkten und zur Freude der Zuschauer gab es einen Sieg für Atlanta zu sehen. Von der Stimmung hatte ich allerdings ein wenig mehr erwartet, liegt wahrscheinlich daran, dass Atlanta nicht gerade das bekannteste und beliebteste Basketballteam der Liga hat. Geht aber halt doch nichts über ein herrliches Fußballspiel in der deutschen Bundesliga.
Und auch am Donnerstag stand noch einmal Sport auf dem Programm, denn nach Bowling und Basketball dachten wir uns, es wäre keine schlechte Idee sich auch noch ein Hockey-Spiel der NHL anzuschauen. Also nochmals ab in die Philips-Arena,
einer Multifunktionsarena, in der sowohl die Basketballspiele als auch die Eishockey-Spiele stattfinden. Zu Gast waren an diesem Abend die Montreal Canadiens und da die Amerikaner und Kanadier im Sport nicht gerade die besten Freunde sind (ähnlich wie bei uns mit den Holländern) war die Stimmung recht gut angeheizt. Als Sieger ging allerdings diesmal nicht die Heimmannschaft vom Platz, sondern die Gäste aus Kanada nach Penalty-Schießen.
Neben diesen ganzen Sportabenden, wurde der Mittwochabend dann dem ausgiebigen Schlemmen gewidmet. Dieser Abend stand unter dem Motto „Dine around“ und hat so ausgesehen, dass die einzelnen Manager und die Leiterin der Abteilung jeweils kleine Gruppen von 5 Personen zum Dinner in verschiedene Restaurants eingeladen haben. Für mich ging es zusammen mit der Abteilungsleiterin in ein französisches Restaurant, wo wir ein köstliches Menü (unter anderem mit Schnecken) genießen durften. Dies war für mich eigentlich der perfekte Einstand für Paris, wo ich meine kommenden 7 Wochen verbringen werde und sicher noch so die ein oder andere kulinarische Köstlichkeit zu mir nehmen darf.
Und in diesem Sinne heißt nun auch, Good Bye Atlanta und Bonjour Paris.
Der Schock war den meisten zunächst deutlich anzusehen und einige haben schon Witze gemacht, dass man die Bilder in Krankenhäuser für Blinde aufhängen müsste, da die Patienten ansonsten beim Anblick unserer Bilder sofort einen Herzinfarkt erleiden würden. Doch als wir dann erst einmal losgelegt haben, war es doch eine witzige Geschichte, denn die Aktion war so gestaltet, dass auch künstlerisch nicht gerade hochbegabte Menschen, zu denen ich mich zweifelsohne zählen würde, gelungene Bilder hinbekommen. Die Bilder bestanden jeweils aus sechs Teilstücken, auf denen die Rahmenlinien bereits vorgemalt waren und die Felder lediglich mit angegebenen Farbtönen ausgemalt werden mussten. Und so kann ich mich jetzt rühmen, dass mein erstes und wohl auch einziges Meisterwerk ausgestellt wird :-).
Nachmittags ging es dann zum zweiten Teil des Team Building Tages und das war Bowling. Also alle ab in den Bus und auf zur Bowlingbahn. Und auch das war eine wirklich witzige Angelegenheit und schon nach wenigen Minuten hatte jede Gruppe einen Pitcher Bier auf dem Tisch stehen. Es war zwar diese nicht gerade köstliche amerikanische Brühe, aber na ja was macht nicht alles für den Teamspirit … von daher nicht lang schnacken, Kopf in den Nacken :-). Und so kam es dann auch, dass ich mit jedem Schluck Bier besser wurde und meine Konkurrenz mit hervorragenden 168 Punkten hinter mir gelassen habe.
Für den Mittwochabend habe ich
Und auch am Donnerstag stand noch einmal Sport auf dem Programm, denn nach Bowling und Basketball dachten wir uns, es wäre keine schlechte Idee sich auch noch ein Hockey-Spiel der NHL anzuschauen. Also nochmals ab in die Philips-Arena,
Neben diesen ganzen Sportabenden, wurde der Mittwochabend dann dem ausgiebigen Schlemmen gewidmet. Dieser Abend stand unter dem Motto „Dine around“ und hat so ausgesehen, dass die einzelnen Manager und die Leiterin der Abteilung jeweils kleine Gruppen von 5 Personen zum Dinner in verschiedene Restaurants eingeladen haben. Für mich ging es zusammen mit der Abteilungsleiterin in ein französisches Restaurant, wo wir ein köstliches Menü (unter anderem mit Schnecken) genießen durften. Dies war für mich eigentlich der perfekte Einstand für Paris, wo ich meine kommenden 7 Wochen verbringen werde und sicher noch so die ein oder andere kulinarische Köstlichkeit zu mir nehmen darf.
Und in diesem Sinne heißt nun auch, Good Bye Atlanta und Bonjour Paris.
Sonntag, 13. Januar 2008
Woche 2 in Atlanta
Es ist wieder Sonntag und erneut Zeit ein kurzes Update aus Atlanta zu geben. Nachdem der vergangene Sonntag
von mir genutzt wurde um Atlanta zu erkunden ging es abends dann ins Coke Museum, wo unsere Eröffnungsfeier für das 2-wöchige Training stattgefunden hat. Das Museum war recht interessant, insbesondere der Raum in dem man an mehreren Zapfsäulen die verschiedenen Geschmackssorten der einzelnen Kontinente probieren konnte. Es ist schon erstaunlich was speziell die Asiaten so alles trinken, das würde in Deutschland vermutlich keiner anrühren.
Spannend war an dem Abend aber auch, alle Kollegen kennen zu lernen, die wirklich aus allen möglichen Ländern kommen. Neben vielen Chinesen und Indern, war das wohl exotischste, vertretene Land ein wirklich witziger Kollege aus Swaziland. Einen Eindruck davon, wie international das Team ist kann man sich vielleicht ein wenig anhand des Gruppenfotos machen.
Die Atmosphäre im Team ist auf jeden Fall sehr gut. Einzig und allein die Kollegen aufgrund ihrer verschiedenen Akzente gut zu verstehen, ist nicht immer ganz leicht, denn die Chinesen oder auch der ein oder andere Südamerikaner haben schon manchmal eine etwas merkwürdige Aussprache. Aber das wird sich mit der Zeit sicherlich legen. Bin ja schließlich erst knapp 2 Wochen hier und merke bereits jetzt, dass sich mein Englisch ein wenig verbessert.
Ansonsten gibt es derzeit nicht besonders viel zu berichten, da die ganze Woche im Wesentlichen mit Seminaren ausgefüllt war. Interessant ist allerdings das sich mein Getränkekonsum tagsüber doch deutlich erhöht hat, da überall auf den Gängen, in den Seminarräumen und der Kantine Getränkeautomaten oder Zapfsäulen stehen an denen man sich kostenfrei bedienen kann. Einzig und allein ein neues, hochwertiges Wellness-Getränk namens Vitamin Water, das es auf dem deutschen Markt noch nicht gibt ist nicht gratis. Abends ging es dann meistens in den 50. Stock des Hotels, wo eine private Lounge von Coke für die 2 Wochen angemietet wurde und wo das ein oder andere Glas Wein oder Bier bereits die Kehle herunter gelaufen ist. So richtig gefeiert wurde dann erstmals am Freitagabend, an dem ich zusammen mit einem Italiener und einem weiteren Deutschen erstmals die Clubszene ein wenig getestet habe, bis man uns rausgekehrt hat. Dementsprechend begann der Tag am Samstag dann für mich erst um 13 Uhr und wurde ausschließlich zum Relaxen genutzt. Und auch heute steht wieder die Erholung im Vordergrund, denn schaue mir derzeit ein NFL Playoff Spiel im TV an.
Ende und over!
Spannend war an dem Abend aber auch, alle Kollegen kennen zu lernen, die wirklich aus allen möglichen Ländern kommen. Neben vielen Chinesen und Indern, war das wohl exotischste, vertretene Land ein wirklich witziger Kollege aus Swaziland. Einen Eindruck davon, wie international das Team ist kann man sich vielleicht ein wenig anhand des Gruppenfotos machen.
Die Atmosphäre im Team ist auf jeden Fall sehr gut. Einzig und allein die Kollegen aufgrund ihrer verschiedenen Akzente gut zu verstehen, ist nicht immer ganz leicht, denn die Chinesen oder auch der ein oder andere Südamerikaner haben schon manchmal eine etwas merkwürdige Aussprache. Aber das wird sich mit der Zeit sicherlich legen. Bin ja schließlich erst knapp 2 Wochen hier und merke bereits jetzt, dass sich mein Englisch ein wenig verbessert.
Ende und over!
Sonntag, 6. Januar 2008
Erste Eindrücke aus Atlanta
Da es inzwischen Sonntag ist und ich nun schon seit Dienstag Abend in Atlanta bin, ist es so langsam an der Zeit, dass ich mal ein wenig von meinen ersten Eindrücken berichte. Fangen wir doch mal von vorne an:
01.01.: Da mein Flug an Neujahr bereits morgens um kurz vor 11Uhr ging, fiel Sylvester dieses Mal ein wenig kürzer bei mir aus. Leider gab es in der Sylvester-Nacht ein paar Probleme ein Taxi zu bekommen (versteh ich gar nicht!) und so dauerte es doch bis knapp 3Uhr bis ich im Bett lag. Morgens ging es dann um 08.30 Uhr zum Flughafen, da man ja bekanntlich zwei Stunden vor Abflug dort sein soll. Das hätte ich mir aber sparen können, denn der Flughafen war so verlassen, dass ich mir nicht sicher war, ob es gerade eine Bombendrohung gegeben hat und der Flughafen evakuiert wurde. Nun ja, so ging der ganze Sicherheitscheck zumindest schnell über die Bühne und ich konnte mich in aller Ruhe in die Lounge setzen und erst einmal einen Kaffe genießen. Der Flug ging dann zuerst nach Paris, wo ich umsteigen musste für den Flug nach Atlanta. Und obwohl ich laut Zeitplan in Paris ca. 1,5 Stunden Zwischenstop haben sollte, kam ich an meinem Gate erst an, als das Boarding schon begonnen hatte, da der Flughafen Charles de Gaulle das reinste Chaos ist. Der Flug war dann allerdings äußerst angenehm, denn Business Class ist dann doch etwas anderes als Economy. Nachdem man zu Beginn erst einmal mit einem Glas Champagner (man betone „Glas“, nicht Plastikbecher) begrüßt wurde ging es dann auch schon kurz nach dem Start mit dem Essen los. Und wie es sich für eine französische Airline gehört, gab es ein äußerst schmackhaftes 4-Gänge Menü mit Foie Gras (na, wer weiß was das ist?), Kalbsfilet, gemischter Käseauswahl und leckerem Schokoladentörtchen. Nach dem Essen habe ich mir dann noch einen Film angesehen, um anschließend ganz entspannt in meinem Liegesitz ein paar Stunden Schlaf nachzuholen. Und so kam ich dann auch recht erholt in Atlanta an, wo die Situation am Flughafen allerdings nicht viel besser war als in Paris (man muss allerdings dazu wissen, das Atlanta den Flughafen mit dem weltweit größten Passagieraufkommen hat). Im Hotel angekommen zeigte die Uhr dann inzwischen 20 Uhr Ortszeit, also gefühlte 02 Uhr nachts. Das Hotel ist allerdings echt spitze und so hatte ich eine sehr gute Nacht.
02.01. – 04.01.: Am nächsten Morgen ging es dann zu meinem ersten Arbeitstag. Da ich noch nicht wusste wo das Coke Headquarter genau liegt und wie ich dort hinkomme, habe ich also erst einmal den Concierge gefragt. Der hat dann zu meiner Überraschung nicht lang gefackelt und direkt den Fahrer g
erufen, der mich dann für ein kleines Trinkgeld mit der Hotellimousine gefahren hat. Ich wäre ja auch mit der U-Bahn gefahren, aber der Concierge hat mir ja keine Chance gegeben :-).
Bei Coke angekommen gingen dann die ersten Probleme los, denn das Firmengelände ist derart gesichert, dass ich zuerst dachte ich würde das Pentagon betreten. Und dann konnte man mich am Empfang auch nicht als Mitarbeiter im Computer finden und so hat es einige Minuten gedauert, bis man mich endlich durchgelassen hat. Ich habe dann erst einmal die anderen neuen Kollegen kennen gelernt, denn zusammen mit mir haben noch zwei Weitere neu angefangen, Simone aus Deutschland, die zuvor schon für Coke in Berlin gearbeitet hat und Gaston aus Uruguay. Zu dritt haben wir dann alle Prozeduren der ersten drei Tage durchgemacht, denn es waren ja noch keine richtigen Arbeitstage sondern erst einmal nur „Orientation Days“. Zeit alle neuen Eindrücke zu verarbeiten blieb aber nicht, denn auf dem Programm standen u.a. Dinge wie Gehaltskonto eröffnen, Computerausrüstung besorgen, medizinische Untersuchung und Drogentest, notwendige Impfungen vornehmen (allein für die letzten beiden Punkte haben wir ca. 7 Stunden im Medical Center verbracht), Security-Schulung, Ethik-Schulung und viele andere Veranstaltungen, bei denen man mit neuen Informationen überhäuft wurde. Das Gute ist aber, dass alle Kollegen hier vor Ort extrem nett sind und mir bei allen Fragen helfen. Die Beste ist allerdings unsere Sekretärin Barbara, die geschätzte 60 Jahre ist und uns immer wieder gerne mal als ihre „Babys“ bezeichnet und so umsorgt sie uns eben auch. Sie steht mindestens 5-mal täglich in der Tür und fragt, ob wir noch irgendetwas bräuchten. Äußerst liebenswert! Und so vergingen die ersten drei Tage auch sehr schnell.

05.01.: Das erste Wochenende stand zur freien Verfügung und so habe ich mich dazu entschlossen, erst einmal shoppen zu gehen, denn den günstigen Dollar-Kurs muss man ja schließlich ausnutzen. Und so bin ich erst einmal zum Lenox-Square gefahren, einer tollen Mall (Britta kennt die vermutlich) und habe losgelegt. Nach ca. 300$ habe ich dann aber doch die Notbremse gezogen, denn schließlich habe ich ja nur begrenzten Platz in meinem Koffer. Nach dem Shoppen ging es dann noch ein wenig zum Joggen in den dem Hotel nahe gelegenen Park, denn das Wetter ist hier inzwischen bestens. Am Mittwoch noch war es hier tierisch kalt mit Minusgraden (im TV haben sie gesagt, es war der kälteste Tag in Atlanta seit über 15 Jahren), aber das Wetter hat sich schnell gedreht. Und so gab es Samstag schon wieder milde 15 Grad mit strahlendem Sonnenschein. Der Sonntag war sogar noch besser, bei ebenfalls herrlichem Sonnenschein und angenehmen 19 Grad.
06.01.: Den Sonntag habe ich genutzt um erstmals Atlanta genauer zu erkunden, denn dazu bin ich zuvor nicht gekommen. Ich musste dann allerdings feststellen, dass man i
n Atlanta das Wesentliche doch sehr schnell gesehen hat, denn das Meiste spielt sich in der Gegend um den Centennial Olympic Park ab, wo seinerzeit der Mittelpunkt der Olympischen Spiele war. Bin dann noch ein wenig durch Downtown gelaufen und habe mich dann letztendlich dazu entschlossen, in das Georgia Aquarium zu gehen. Das Georgia A
quarium kann man sich ähnlich wie den Aquazoo in Düsseldorf vorstellen, nur eben wesentlich größer, denn es ist das weltweite größte Aquarium. Dafür hat der ganze Spaß dann halt 27$ gekostet, die sich aber auch gelohnt haben.
So… ich denke ich habe jetzt doch alles recht ausführlich beschrieben und werde mich jetzt noch ein wenig ausruhen, denn heute Abend geht es dann noch in „The World of Coca Cola“, das Coke Museum wo wir ein Opening Event haben für unsere Annual Conference, zu der jedes Jahr im Januar alle Auditors (dies ist meine Jobbezeichnung, für diejenigen die es nicht wissen) zusammenkommen.
Bis bald!
01.01.: Da mein Flug an Neujahr bereits morgens um kurz vor 11Uhr ging, fiel Sylvester dieses Mal ein wenig kürzer bei mir aus. Leider gab es in der Sylvester-Nacht ein paar Probleme ein Taxi zu bekommen (versteh ich gar nicht!) und so dauerte es doch bis knapp 3Uhr bis ich im Bett lag. Morgens ging es dann um 08.30 Uhr zum Flughafen, da man ja bekanntlich zwei Stunden vor Abflug dort sein soll. Das hätte ich mir aber sparen können, denn der Flughafen war so verlassen, dass ich mir nicht sicher war, ob es gerade eine Bombendrohung gegeben hat und der Flughafen evakuiert wurde. Nun ja, so ging der ganze Sicherheitscheck zumindest schnell über die Bühne und ich konnte mich in aller Ruhe in die Lounge setzen und erst einmal einen Kaffe genießen. Der Flug ging dann zuerst nach Paris, wo ich umsteigen musste für den Flug nach Atlanta. Und obwohl ich laut Zeitplan in Paris ca. 1,5 Stunden Zwischenstop haben sollte, kam ich an meinem Gate erst an, als das Boarding schon begonnen hatte, da der Flughafen Charles de Gaulle das reinste Chaos ist. Der Flug war dann allerdings äußerst angenehm, denn Business Class ist dann doch etwas anderes als Economy. Nachdem man zu Beginn erst einmal mit einem Glas Champagner (man betone „Glas“, nicht Plastikbecher) begrüßt wurde ging es dann auch schon kurz nach dem Start mit dem Essen los. Und wie es sich für eine französische Airline gehört, gab es ein äußerst schmackhaftes 4-Gänge Menü mit Foie Gras (na, wer weiß was das ist?), Kalbsfilet, gemischter Käseauswahl und leckerem Schokoladentörtchen. Nach dem Essen habe ich mir dann noch einen Film angesehen, um anschließend ganz entspannt in meinem Liegesitz ein paar Stunden Schlaf nachzuholen. Und so kam ich dann auch recht erholt in Atlanta an, wo die Situation am Flughafen allerdings nicht viel besser war als in Paris (man muss allerdings dazu wissen, das Atlanta den Flughafen mit dem weltweit größten Passagieraufkommen hat). Im Hotel angekommen zeigte die Uhr dann inzwischen 20 Uhr Ortszeit, also gefühlte 02 Uhr nachts. Das Hotel ist allerdings echt spitze und so hatte ich eine sehr gute Nacht.
02.01. – 04.01.: Am nächsten Morgen ging es dann zu meinem ersten Arbeitstag. Da ich noch nicht wusste wo das Coke Headquarter genau liegt und wie ich dort hinkomme, habe ich also erst einmal den Concierge gefragt. Der hat dann zu meiner Überraschung nicht lang gefackelt und direkt den Fahrer g
Bei Coke angekommen gingen dann die ersten Probleme los, denn das Firmengelände ist derart gesichert, dass ich zuerst dachte ich würde das Pentagon betreten. Und dann konnte man mich am Empfang auch nicht als Mitarbeiter im Computer finden und so hat es einige Minuten gedauert, bis man mich endlich durchgelassen hat. Ich habe dann erst einmal die anderen neuen Kollegen kennen gelernt, denn zusammen mit mir haben noch zwei Weitere neu angefangen, Simone aus Deutschland, die zuvor schon für Coke in Berlin gearbeitet hat und Gaston aus Uruguay. Zu dritt haben wir dann alle Prozeduren der ersten drei Tage durchgemacht, denn es waren ja noch keine richtigen Arbeitstage sondern erst einmal nur „Orientation Days“. Zeit alle neuen Eindrücke zu verarbeiten blieb aber nicht, denn auf dem Programm standen u.a. Dinge wie Gehaltskonto eröffnen, Computerausrüstung besorgen, medizinische Untersuchung und Drogentest, notwendige Impfungen vornehmen (allein für die letzten beiden Punkte haben wir ca. 7 Stunden im Medical Center verbracht), Security-Schulung, Ethik-Schulung und viele andere Veranstaltungen, bei denen man mit neuen Informationen überhäuft wurde. Das Gute ist aber, dass alle Kollegen hier vor Ort extrem nett sind und mir bei allen Fragen helfen. Die Beste ist allerdings unsere Sekretärin Barbara, die geschätzte 60 Jahre ist und uns immer wieder gerne mal als ihre „Babys“ bezeichnet und so umsorgt sie uns eben auch. Sie steht mindestens 5-mal täglich in der Tür und fragt, ob wir noch irgendetwas bräuchten. Äußerst liebenswert! Und so vergingen die ersten drei Tage auch sehr schnell.
05.01.: Das erste Wochenende stand zur freien Verfügung und so habe ich mich dazu entschlossen, erst einmal shoppen zu gehen, denn den günstigen Dollar-Kurs muss man ja schließlich ausnutzen. Und so bin ich erst einmal zum Lenox-Square gefahren, einer tollen Mall (Britta kennt die vermutlich) und habe losgelegt. Nach ca. 300$ habe ich dann aber doch die Notbremse gezogen, denn schließlich habe ich ja nur begrenzten Platz in meinem Koffer. Nach dem Shoppen ging es dann noch ein wenig zum Joggen in den dem Hotel nahe gelegenen Park, denn das Wetter ist hier inzwischen bestens. Am Mittwoch noch war es hier tierisch kalt mit Minusgraden (im TV haben sie gesagt, es war der kälteste Tag in Atlanta seit über 15 Jahren), aber das Wetter hat sich schnell gedreht. Und so gab es Samstag schon wieder milde 15 Grad mit strahlendem Sonnenschein. Der Sonntag war sogar noch besser, bei ebenfalls herrlichem Sonnenschein und angenehmen 19 Grad.
06.01.: Den Sonntag habe ich genutzt um erstmals Atlanta genauer zu erkunden, denn dazu bin ich zuvor nicht gekommen. Ich musste dann allerdings feststellen, dass man i
So… ich denke ich habe jetzt doch alles recht ausführlich beschrieben und werde mich jetzt noch ein wenig ausruhen, denn heute Abend geht es dann noch in „The World of Coca Cola“, das Coke Museum wo wir ein Opening Event haben für unsere Annual Conference, zu der jedes Jahr im Januar alle Auditors (dies ist meine Jobbezeichnung, für diejenigen die es nicht wissen) zusammenkommen.
Bis bald!
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