Die Zeit vergeht in Paris wie im Flug und so neigen sich meine Tage hier auch langsam ihrem Ende zu. Es verbleiben nun nur noch 7 Tage in Paris und ein Woche

nende, welches ich aber in Neuss verbringen werde. Ich könnte locker noch 2 Wochen in Paris dranhängen, denn die Stadt hat mich wirklich begeistert. Nach nun knapp 6 Wochen muss ich sagen, nimmt man eine Stadt doch ganz anders wahr, verglichen zu einem kurzen Trip von nur wenigen Tagen. Aber traurig bin ich nicht, dass ich Paris schon wieder verlassen muss, denn in Gedanken bin ich auch schon ein wenig in Costa Rica. Das wird sicherlich eine spannende Zeit und freue mich darauf auch wahnsinnig, da ich noch nie das Vergnügen hatte Mittelamerika zu besuchen.
Aber bevor ich nun anfange von der Sonne Lateinamerikas und leckeren Cocktails zu schwärmen, sollte ich vielleicht noch mal ein wenig von meinen letzten beiden Wochenenden berichten, von denen ich hier noch nichts erwähnt habe.
Das vorletzte Woche

nende habe ich in Barcelona verbracht. Es war das erste Wochenende das ich alleine, ohne Teammitglieder von mir verbracht habe, da die Kollegen andere Pläne hatten. Da ich aber schon immer mal nach Barcelona wollte, habe ich mich entschlossen diesen Trip zu machen. Habe lange zwischen Madrid und Barcelona für das Wochenende geschwankt, denke aber obwohl ich auch Madrid noch nicht kenne, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Die Stadt hat wirklich viel Flair, für mich persönlich vielleicht nicht ganz so viel wie Paris, aber doch mehr als z.B. Lissabon, wo ich das erste Wochenende verbracht habe. Interessant ist insbesondere der Einfluss von Antoni Gaudi, ein berühmter Architekt aus Barcelona, der Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts viele Gebäude entworfen hat. Seine Bauwerke zeichnen sich durch runde und schräge Formen aus, die er meist mit bunten Elementen verziert hat. Die Gebäude sehen echt klasse au

s und sind mit keinem anderen Stil vergleichbar. Einen Eindruck davon, wie das ungefaehr aussieht, kann man sich am besten anhand des 2. und 3. Fotos machen. Sein aber wohl groesstes Werk ist die Kirche Sagrada Familia, die das Wahrzeichen Barcelonas darstellt. Neben diesen Sightseeing-Highlights zu denen auch noch das Olympiastadion, der belebte Hauptstrassenzug La Rambla und die Altstadt Barri Gotic gehoeren, habe ich ansonsten insbesondere die spanische Kueche genossen. Und da ich die kleinen koestlichen Tapas so sehr liebe, habe ich diese sowohl Samstag abend als auch Sonntag mittag ausgiebigst zu mir genommen. Leider war mir Sonntag nachmitta

g dann ein wenig schlecht von der ganzen Schlemmerei, aber das war es eindeutig wert.
Letztes Wochenende habe ich dann ein weiteres Mal Besuch aus Neuss bekommen... Entschuldigung ich korrigiere mich, aus Neuss und München. Denn Holger und Collin haben es sich nicht nehmen lassen einen Abstecher nach Paris zu machen. Und so war das Wochenende wieder einmal mit viel Sightseeing und Feiern ausgefüllt. Natürlich blieb es dabei nicht aus, dass ich den ein oder anderen Platz bereits zuvor mit Boris besichtigt habe, aber das macht garnichts, denn viele der Sehenswürdigkeiten von Paris kann man sich immer und immer wieder anschauen. Aber neben den doppelt besuchten Plätzen, wie z.B. Eiffelturm, Sacre-Coeur oder Champs-Elysees standen auch andere Dinge wie z.B. eine Flussfahrt auf der Seine und eine Fahrt auf den Tour Montparnasse, einen Büroturm mit der zweithöchsten Aussichtsplattform nach dem Eiffelturm, auf dem Programm. Von dort oben hat man eine wunderbare Aussicht auf Paris. Das Wetter hat am Sonntag glücklicherweise auch wieder mitg

espielt, nachdem der Samstag noch ein wenig wolkenverhangen war und wir wurden mit strahlendem Sonnenschein verwöhnt. Freitag und Samstag abend wurde dann wiederum ausgiebig den örtlichen Ausgehlokalitäten gewidmet, verbunden mit dem ein oder anderen Glas Gerstensaft. Den Sonntag haben wir dann noch einmal gemütlich bei einem Glas Wein, Cocktail oder Bier in einem Cafe im eleganten Stadtviertel St. Germain ausklingen lassen. In diesem Stadtteil wo die Schönen und Reichen flanieren, wird gerne das Sehen und Gesehenwerden zelebriert, wobei auf uns, bei den vielen französischen Schönheiten, doch eher das Sehen als das Gesehenwerden zugetroffen hat. :-) Montag hiess es fuer mich wieder ab zur Arbeit, während Collin und Holger sich noch einmal Paris gewidmet haben und sich unter anderem den endlosen Kunstschätzen des Louvre hingegeben haben. Abends ging für die beiden dann der Flieger Richtung Heimat, ich habe mein Hotelzimmer wieder für mich alleine und ich kann meiner Leber mal wieder eine Verschnaufpause gönnen... zumindest bis Samstag wenn ich wieder in Neuss bin. :-)
(Bild 1: Arc de Triomphe, Paris; Bild 2: Casa Battlo von Gaudi, Barcelona; Bild 3: Park Güell, Barcelona; Bild 4: Sagrada Familia, Barcelona; Bild 5: Seine-Brücke, Paris)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen