e Hölle los, mit Live-Band und reichlich Bier. Iren habe ich zwar nicht wirklich dort gesehen, dafür aber reichlich Latinas… und die sind mir sowieso viel lieber. :-) Wir haben zwar nicht bis in die Puppen gefeiert, denn schließlich war ja Montag, aber der Abend war trotzdem ganz nett.Glücklicherweise war die Woche auch sehr kurz, denn ab Donnerstag hatten wir schon frei für das lange Osterwochenende. Leider hatte sich die Wochenendplanung etwas schwierig gestaltet, da an Ostern in Costa Rica nahezu alles stillsteht (Costa Rica ist wie alle Länder Mittelamerikas streng katholisch) und jeder die Gelegenheit nutzt um ein langes Wochenende am Meer zu verbringen, sei es auf d
Auf der Hinfahrt ist mir dann leider ein kleines Malheur passiert. Nach drei Stunden Fahrt musste der ein oder Andere mal ein wenig Wasser lassen und so haben wir an einem kleinen Straßenladen angehalten. Ich habe den Schlüssel abgezogen, ihn dann jedoch auf dem Beifahrersitz gelassen und das Auto verlassen. Blöderweise hat unser Geländewagen der Marke Ford jedoch die seltsame Angewohnheit nach kurzer Zeit das Auto automatisch zu verriegeln. So geschehen, standen wir also plötzlich alle vor dem Wagen und unsere Schlüssel d
rin. Suuuuuper! Wir waren zwar mit drei Wagen da, aber den einen wollten wir dann doch ungern stehen lassen. Glücklicherweise war in Costa Rica wohl jeder in einem früheren Leben mal ein Autoknacker und so meinte der Ladenbesitzer er kriege das schon hin. 5 Minuten später stand er dann auch mit einem auseinander gedrehten Kleiderbügel aus Draht vor uns, hat die Tür mit einem Schraubendreher etwas ausgehebelt und hat dann den Schlüssel mit wenigen Versuchen vom Sitz gefischt. Das hat uns zum Glück ne Menge Ärger und Zeit erspart und dem Man ne schnell verdiente Mark beschert, denn ein Trinkgeld von 10 Dollar war uns
diese Aktion wert.Das Hotel das wir für das Wochenende gebucht hatten war zwar nicht der Renner, aber für die meisten von uns war es vollkommen in Ordnung auch wenn wir der Meinung waren, dass es seine 4 Sterne nicht ganz verdient hatte. Allerdings waren 2 unserer „Damen“ da ganz anderer Meinung. Spätestens seit diesem Wochenende nennen Martin (der andere deutsche Kollege) und ich unsere beiden Mädels aus Venezuela und Brasilien nur noch „Diva“, denn ihre Pingeligkeit grenzt schon eher an das Verhalten von Hollywood-Stars. Maria, unsere Venezuelanerin hat nach nur 10 Sekunden in dem Zimmer den Ausspruch gebracht: „Nein, hier kann ich nicht bleiben!“. Und so sind sie auch am nächsten Morgen in ein anderes H
otel umgezogen, was allerdings nur für zwei weitere Nächte Zimmer frei hatte und daher sind die beiden, schon einen Tag früher wieder nach San Jose abgereist. Im Nachhinein vielleicht gar nicht mal so schlecht, denn ab und an kann dieses Diven-Verhalten ganz schön nerven. Ich hoffe das wird ein wenig besser, denn schließlich sind ja schon drei weitere Wochenenden mit ihnen in Costa Rica, Guatemala und Nicaragua geplant.Alle anderen haben sich zumindest den Spaß nicht nehmen lassen und haben das Wochenende genossen. Zwei unserer Kollegen sind begeisterte Taucher und haben Tauchgänge gemacht und da ich das auch schon immer ganz interessant fand, habe ich mich dazu entschlossen einen Tauchkurs zu machen. Dieser Kurs sollte drei Tage gehen, allerdings habe ich nach einem Tag gemerkt, dass Tauchen irg
endwie doch nicht mein Ding ist. Es hat mir einfach keinen Spaß gemacht und so habe ich mich dazu entschlossen den Kurs abzubrechen, um nicht nahezu das ganze Wochenende unter Wasser zu verbringen, sondern meine Zeit lieber am Strand unter der Sonne Costa Ricas zu verbringen. Zumindest kann ich nun sagen, ich habe es mal ausprobiert und weiß für mich persönlich, dass ich nichts verpasse wenn ich nicht tauchen gehe.Ansonsten haben wir den Großteil des Wochenendes damit verbracht zu relaxen und das Leben zu genießen. Wir haben verschiedene Strände ausprobiert, haben abends köstlich gespeist (überwiegend fangfrischen Fisch) und haben nachts mal mehr mal weniger die dort ansässigen Bars getestet. Es war zwar zusammengefasst kein wahnsinnig aufregendes Wochenende, aber ein wenig Erholung tut durchaus auch mal ganz gut.
Ah ja, eine witzige Anekdote habe ich noch vergessen. Auf der
Rückfahrt, war wie nicht anders zu erwarten ne Menge Verkehr und da wir eine Bergkette überqueren mussten, standen viele Steigungen mit vielen Kurven vor uns. Dies ist ja noch nicht weiter schlimm, doch bei unserem Pech hatten wir einen alten Bus vor uns, der in Deutschland vermutlich schon vor 10 Jahren nicht mehr du
rch den TÜV gekommen wäre. Da die Strasse jedoch dermaßen unübersichtlich war und immer nur gelegentlich mal ein Auto überholen konnte sind wir ca. 25 Minuten hinter dem Bus hergetuckert… und ich meine getuckert, denn viel mehr als 15-20 km/h hat der Schrotthaufen nicht geschafft. Irgendwann kam dann glücklicherweise eine Stelle an der ich überholen konnte… also nicht lang gefackelt und zum überholen angesetzt. Das Dumme allerdings war, das genau an dieser Stelle die Polizei plötzlich stand, um den Bus rauszuwinken, damit die Autos passieren können. Tja, da haben die mich halt gleich mal mit rausgewunken. Nachdem ich dem lieben Polizisten, dann also meinen Führerschein und Pass ausgehändigt habe meinte er, dass ich mich an dieser Stelle verkehrswidrig verhalten hätte und mich und meine Kollegen in Gefahr gebracht hätte. Und für diesen Fehler müsste ich 20.000 Colones (=40 Dollar) bezahlen und er müsste meine Führerschein einbehalten. Die 40 Dollar hätte ich mir ja noch gefallen lassen, aber meinen Führerschein wollte ich dann doch nicht in Costa Rica lassen. Nachdem dann vor dem Bul… ääh Polizisten plötzlich ein Chinese, ein Philippino, eine Türkin und zwei Deutsche standen und wir alle beteuert haben, das wir das mit dem Überholverbot nicht wussten und wir ja schon seit 1 Stunde hinter dem soooo langsamen Bus hinterhergefahren seien, hat er dann doch überraschenderweise Erbarmen gezeigt und uns ohne jegliche Strafe weiterfahren lassen. Tja, auch Glück im Unglück muss man mal haben. :-)(Bilder: 1) Umtrunk zum 30. Geburtstag, 2) Brücke auf dem Weg zum Pazifik, 3) Strand-Bild #1, 4) Strand-Bild #2, 5) Sonnenuntergang vom Hotel aus gesehen, 6) Verkäufer am Strand, 7) Strand-Bild #3, 8) Leguan, die man hier überall antrifft, 9) Strand-Bild #4)


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