Tja, und nun ist es Mittwoch abend und ich melde mich ein letztes Mal aus dem schönen Paris. Ich habe jetzt 7 Wochen hier verbracht und habe die Zeit sehr genossen. Das Erstaunliche war, dass ich an keinem der vergangenen 6 Wochenenden Regen hatte und auch innerhalb der Wochen nur wenige Tage Regen zu verzeichnen war. Das ist für die Zeit von Ende Januar bis Anfang März schon sehr ungewöhnlich, zumal wir auch noch überwiegend für die Jahreszeit recht milde Temperaturen zwischen 8 und 15 Grad hatten.
Mittwoch, 5. März 2008
À la fin du voyage!
Tja, und nun ist es Mittwoch abend und ich melde mich ein letztes Mal aus dem schönen Paris. Ich habe jetzt 7 Wochen hier verbracht und habe die Zeit sehr genossen. Das Erstaunliche war, dass ich an keinem der vergangenen 6 Wochenenden Regen hatte und auch innerhalb der Wochen nur wenige Tage Regen zu verzeichnen war. Das ist für die Zeit von Ende Januar bis Anfang März schon sehr ungewöhnlich, zumal wir auch noch überwiegend für die Jahreszeit recht milde Temperaturen zwischen 8 und 15 Grad hatten.
Mittwoch, 27. Februar 2008
Das Ende an der Seine naht
Aber bevor ich nun anfange von der Sonne Lateinamerikas und leckeren Cocktails zu schwärmen, sollte ich vielleicht noch mal ein wenig von meinen letzten beiden Wochenenden berichten, von denen ich hier noch nichts erwähnt habe.
Das vorletzte Woche
Letztes Wochenende habe ich dann ein weiteres Mal Besuch aus Neuss bekommen... Entschuldigung ich korrigiere mich, aus Neuss und München. Denn Holger und Collin haben es sich nicht nehmen lassen einen Abstecher nach Paris zu machen. Und so war das Wochenende wieder einmal mit viel Sightseeing und Feiern ausgefüllt. Natürlich blieb es dabei nicht aus, dass ich den ein oder anderen Platz bereits zuvor mit Boris besichtigt habe, aber das macht garnichts, denn viele der Sehenswürdigkeiten von Paris kann man sich immer und immer wieder anschauen. Aber neben den doppelt besuchten Plätzen, wie z.B. Eiffelturm, Sacre-Coeur oder Champs-Elysees standen auch andere Dinge wie z.B. eine Flussfahrt auf der Seine und eine Fahrt auf den Tour Montparnasse, einen Büroturm mit der zweithöchsten Aussichtsplattform nach dem Eiffelturm, auf dem Programm. Von dort oben hat man eine wunderbare Aussicht auf Paris. Das Wetter hat am Sonntag glücklicherweise auch wieder mitg
(Bild 1: Arc de Triomphe, Paris; Bild 2: Casa Battlo von Gaudi, Barcelona; Bild 3: Park Güell, Barcelona; Bild 4: Sagrada Familia, Barcelona; Bild 5: Seine-Brücke, Paris)
Donnerstag, 14. Februar 2008
Ab in die Sonne!
da bin ich schon wieder. Ich weiß, ich weiß der letzte Bericht ist doch gerade mal zwei Tage her, aber ich habe ja versprochen mal ein wenig häufiger zu schreiben. Und daher schieb ich aus gegebenem Anlaß mal wieder ne kurze Nachricht dazwischen. Denn es gibt Neuigkeiten hinsichtlich meines nächsten Einsatzes. Für gewöhnlich erhalten wir immer 4-6 Wochen vor unserem nächsten Einsatzort die Info wo es als nächstes hingeht. Letzte Woche war es dann auch endlich soweit, der Vorhang wurde gelüftet und es geht für mich nach ..................... Costa Rica!!! Am 07.03. verlasse ich Paris in Richtung Costa Rica, mit kurzem Zwischenstop in Mexico City wo ich das Wochenende zwischen den beiden Locations verbringen werde. Dann wird San José, die Hauptstadt von Costa Rica für 8 Wochen meine neue Heimat sein.
Wer sich jetzt fragt... Costa Rica? Costa Rica? Wo liegt denn das noch gleich? Ey, ham wir gegen die nicht bei der Fußball-WM 2006 gezockt? ... dem wird jetzt mal ein wenig auf die Sprünge geholfen, denn ich habe mich natürlich auch schon mal ein wenig schlauer über das kleine Land in Mittelamerika gemacht.
Zunächst einmal ein paar kurze Fakten:
Fläche: 51.060 qkm
Bevölkerungszahl: 4.402.250
Hauptstadt: San José, Einwohner: 339.590
Amtssprache: spanisch (nein Leute, nicht deutsch wie auf Malle)
Geographie:
Costa Rica grenzt im Norden an Nicaragua, im Süden an Panama, im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Das Land ist 119-282 km breit und gebirgig. Eine Gebirgskette vulkanischen Ursprungs verläuft von Nord nach Süd. Der Chirrip Grande ist mit 3.820 m die höchste Erhebung. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in der Meseta Central, einem Plateau mit gemäßigtem Klima. Im Südosten des Plateaus liegen die Kordilleren, im Südwesten die Hauptstadt San José. Die karibische Küstenregion ist dicht bewaldet und sumpfig. An der südlichen Pazifikküste gehen die Savannen ebenfalls in Sümpfe über.
Reiszeit:
Die beste Reisezeit für Costa Rica ist von November bis April (wann bin ich noch gleich da... war das nicht März/April? :-) ). Von Mai bis Oktober ist Regenzeit mit stärkeren Niederschlägen und hoher Luftfeuchtigkeit. An der karibischen Küste muss man das ganze Jahr mit Niederschlägen rechnen. Hurrikansaison ist von Juli bis Oktober.
Klima
Aber jetzt muss ich mal Schluss machen, denn werde jetzt mal anfangen meine Koffer zu packen, da ich morgenfrüh aus dem Hotel auschecke, um das Wochenende in Barcelona zu verbringen.
In diesem Sinne schon einmal ein schönes Wochenende und bis zum nächsten Mal!
Dienstag, 12. Februar 2008
Paris bei Tag und Nacht
Nach 3 Wochen in Paris hatte ich dieses Wochenende nun endlich die Gelegenheit Paris mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen, denn es war das erste Wochenende an dem ich nicht woanders hingereist bin. Und dieses Wochenende war wohl auch gleichzeitig das bisher anstrengendste. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Gründe:
- Ich bin quer durch die Stadt geflitzt und das Ganze nicht allein, denn…
- war der Boris alias Bogota zu Besuch, hat mit mir die Strapazen des Sightseeings geteilt und natürlich wurden auch die Nächte zum Tage gemacht.
Begonnen hat der ganze Spaß am Donnerstagabend, an dem ich den Bo mit dem Firmenwagen, der uns hier zur Verfügung gestellt wird, vom Flughafen „Charles der Gaul“ abgeholt habe. Leider habe ich für die Fahrt zum Airport bei dem wahnsinnigen Feierabendverkehr 1 Stunde 10 Minuten gebraucht und somit 20 Minuten mehr als der Flug von Köln nach Paris gedauert hat. Verrückt aber wahr!
Den Freitag hat der Bo dann zunächst einmal alleine genutzt, um den südlich der Seine gelegenen Teil von Paris (Rive gauche) ein wenig zu erkunden, denn für mich stand ja nochmal ein ganz normaler Arbeitstag an. Aber wie ich es natürlich nicht anders erwartet habe, stand nach Feierabend ein kühles Kronenbourg für mich im Hotelzimmer bereit. Danke Bo! Für diejenigen die Kronenbourg nicht kennen, dies ist ein äußerst schmackhaftes französisches Bier, das im engsten Freundeskreis schon ein wenig Kultstatus genießt, seitdem wir im Jahre 1996 mit der Schule erstmals ins kleine verschlafene Meze in Südfrankreich gefahren sind. Und so haben wir uns an dem Abend dann langsam warm gemacht, um uns anschließend in das Pariser Nachtleben zu stürzen. Den ersten Abend haben wir in St. Germain verbracht, wo es die eine oder andere nette Bar gibt und wo uns für den Samstagabend die Gegend rund um die Bastille von einer Kellnerin empfohlen wurde. Wer jetzt schon denkt wir hätten das ganze Wochenende nur gefeiert, der irrt, denn am Samstag stand ja schließlich Sightseeing auf dem Programm. Und so haben wir es auch Samstagmorgen geschafft, um ca. 11 Uhr das Hotel zu verlassen für unseren bevorstehenden Marathon. Gestartet haben wir unsere Tour mit der Metro zum Stadtteil Montmartre mit der wundervollen Kirche Sacre-Coeur und einem herrlichen Blick auf Paris. Anschließend standen dann noch so namhafte Ziele wie Moulin Rouge, Galarie Lafayette, die Oper, Place Vendome, Place de la Concorde, Champs-Elysees, die Tuilerien-Gärten, Louvre und natürlich der Eiffe
lturm auf dem Programm. Begleitet wurde der gesamte Tag glücklicherweise von strahlendem Sonnenschein. Nach dieser Tour waren wir angesichts der vielen beeindruckenden historischen Gebäude, denen man an jeder Ecke in Paris begegnet sowie dem Charme vieler Plätze beide davon überzeugt, dass Paris zweifelsohne zu den schönsten Städten dieser Welt gehört. Da wir dies jedoch alles zu Fuß gemacht haben, waren wir abends im Hotel angekommen dann doch ganz schön platt. Aber das hat uns natürlich nicht davon abgehalten, dem Rat der charmanten Kellnerin zu folgen und die Nacht nochmals zum Tage zu machen. Komischerweise haben wir es irgendwie versäumt auf die Uhr zu schauen und so standen die Zeiger dann auch schon auf 6Uhr, als wir wieder die Pforte zum Hotel betreten haben. Der Sonntag hat für uns dann so richtig erst um 14 Uhr begonnen, mit einer Bahnfahrt zum Schloss von Versailles, was zu einem Besuch von Paris einfach dazu gehört. Beeindruckend sind dort insbesondere zwei Dinge.
Zum Einen sicherlich die Ausmaße der Parkanlagen, die seinesgleichen suchen und zum Anderen die Menschenmassen, die sich dort über das Gelände bewegen. Wenn man bedenkt, dass es gerade mal Mitte Februar ist so möchte ich nicht wissen was dort im Sommer los ist. Und aus diesem Grunde haben wir es uns auch geschenkt, das Innere des Schlosses zu besichtigen, denn die Wartezeiten waren einfach enorm. Nachdem wir ins Hotel zurückgekehrt waren, war das Wochenende auch schon so gut wie gelaufen und wir haben den Abend mit einem leckeren Sushi-Essen beim Japaner ausklingen lassen. Am Montagmorgen ging dann für Boris wieder der Flug zurück in die Heimat und für mich Heimatlosen hat eine neue Arbeitswoche in der wunderschönen Stadt an der Seine begonnen. In diesem Sinne viele Grüße nach Neuss!
(Bilder: 1) Kirche Sacre-Coeur, 2) Glaspyramide des Louvre, 3) Boris und Ich vorm Eiffelturm, 4) Parkanlage von Versailles)
Dienstag, 5. Februar 2008
Angekommen in Paris
Den Sonntag habe ich dann genutzt, um Monte Carlo zu erkunden, wofür ich allerdings nur drei Stunden benötigt habe, denn Monte Carlo ist wirklich sehr klein. Den Luxus spürt man jedoch an jeder Ecke. Sei es beim Casino wo man sich mit einem Mercedes wohl schon häufig als arme Wurst fühlen muss oder auch am Hafen, wo die ein oder andere Jacht größer als viele Einfamilienhäuser ist.
So, das war es nun erst einmal wieder, aber ich verspreche bis zum nächsten Bericht wird es nicht wieder zwei Wochen dauern. Versuche mich zu bessern und häufiger zu schreiben.
(Bilder: 1) Paris, Notre-Dame bei Nacht, 2) Lissabon, Belem-Kirche, 3) Lissabon, Ich am Fluß Tejo, 4) Nizza, Blick auf Altstadt und Strand, 5) Monte Carlo, Blick auf den Hafen vom Schloss, 6) Monte Carlo, Autos vorm Casino )

