Ansonsten war in der vergangenen Woche unser Manager aus Atlanta für drei Tage vor Ort und hat sich davon überzeugt, dass alles ordentlich abläuft. Das Arbeiten
Das Wochenende habe ich dann dazu genutzt um mal aus Costa Rica rauszukommen und ein anderes Land Mittelamerikas zu sehen. Und so ging es für das Wochenende nach Panama City. Zunächst war es geplant, dass ich zusammen mit Martin, dem anderen Deutschen nach Panama fliege, aber der hat kurzfristig Besuch von einer Bekannten bekommen und so hat er den Trip gecancelt. Also habe ich das Wochenende allein in Panama verbracht.
Panama City selbst ist nichts Besonderes. Die Stadt ist geprägt von v
Der Stadt fehlt ein richtiger Innenstadtbereich und so verteilen sich die wenigen Sehenswürdigkeiten über die ganze Stadt. Die historische Altstadt, hat zwar die ein oder andere ganz interessante Ecke, doch gleich nebenan grenzt dann auch schon wieder ein heruntergekommenes Wohnhaus an. Zusammengefasst kann man sagen, dass die Stadt nicht allzu viel Attraktives zu bieten hat und die eigentliche Sehenswürdigkeit eindeutig der Panama-Kanal ist. Und deshalb habe ich auch beschlossen am Samstag eine Tour auf dem Panama-Kanal zu machen. Es ging vom Pazifik zunächst mit dem Bus ins
Interessant ist auch, welchen Preis die Schiffe bezahlen müssen um den Kanal zu passieren. Der durchschnittliche Preis für eine Durchfahrt beträgt 100.000 Dollar
Tja, wir ihr seht habe ich den vergangenen drei Wochen schon allerhand in Costa Rica erlebt und seit letztem Freitag weiß ich das auch sehr zu schätzen, denn an diesem Tag habe ich meinen nächsten Einsatzort erfahren. Am 03. Mai geht es für 8 Wochen nach Indien. Zunächst habe ich mir gedacht, dass das sicher auch ganz interessant werden kann, da wusste ich aber auch noch nicht wo es genau hingeht. Anders als zuvor in Paris oder jetzt in Costa Rica prüfen wir in Indien nicht die Landeszentrale sondern die einzelnen Bottler, das heißt die Abfüllbetriebe, wo die eigentlich Produktion stattfindet, die Coke in Flaschen abgefüllt wird und dann letztendlich ausgeliefert wird. Und diese Abfüllbetriebe verteilen sich eben, aufgrund der Größe Indiens über das ganze Land. Daher werden immer 2 Kollegen aus unserem Team zusammen mit lokalen indischen Prüfern vor Ort in den einzelnen Niederlassungen eingesetzt. Während einige Kollegen von mir Glück hatten und Delhi oder Bombay (die eigentlichen Zentren Indiens) erhalten haben, verschlägt es mich in die Stadt Vijayawada. Ihr fragt euch jetzt ... Wo zur Hölle liegt das denn??? Genau das habe ich mich auch gefragt und dank Google Earth habe ich es auch gefunden, aber leider muss ich sagen, dass es nicht gerade ein Traumziel ist. Die Stadt die ca. 1 Millionen Einwohner hat liegt im Südosten des Landes und bietet leider nicht gerade optimale Verbindungen zur Außenwelt.
Die Stadt verfügt zwar über einen kleinen Flughafen, der aber nur wenige nationale Flüge täglich anbietet. Das Reisen am Wochenende wird daher also deutlich erschwert. Ich habe mich zwar noch nicht intensiver mit der Region und den Möglichkeiten dort befasst, aber das was ich von den Kollegen so gehört habe, klingt nicht sehr viel versprechend.Zum Glück kommt das Team zumindest zu Beginn 1 Woche zu Planungszwecken und 2 Wochen am Ende für Abschlussarbeiten im Headoffice in Delhi zusammen, so dass lediglich 5 Wochen in Vijayawada verbleiben.
Das Thema Indien wird in unserer Abteilung immer viel diskutiert und ist mit Abstand das unbeliebteste Ziel unter den Kollegen. Was einfach immer wider erwähnt wird, sind die häufig katastrophalen hygienischen Verhältnisse, das kaum genießbare Essen (aufgrund der höllischen Schärfe) und die unerträgliche Hitze. Leider ist gerade im Mai und Juni mit die heißeste Phase des Jahres, mit Durchschnittswerten über 30 Grad Celsius und nicht selten erreichten Maximal-Werten von bis zu 45-50 Grad, begleitet von hoher Luftfeuchtigkeit.
Nun ja, ich bin jetzt zumindest vorgewarnt und habe meine Erwartungen sehr niedrig gesteckt und denke dann kann es nur besser werden. Auf jeden Fall ist dies ein Grund mehr, die restlichen 5 Wochen in Costa Rica ausgiebig zu genießen, was ich sicherlich tun werde.
(Bilder: 1) Skyline von Panama City, 2) Altstadt von Panama City, 3) Frachter im Panama-Kanal, 4) Brücke über d. Panama-Kanal, erbaut von der dt. Firma Bilfiger & Berger, 5) Schleuse des Panama-Kanal, 6) Karte von Indien)








