Swaziland, das war für die vergangene Woche mein zu Hause. Ich muss zugeben, bevor ich bei Coke angefangen habe, war mir das Land mehr oder minder unbekannt. Ich hatte den Namen zwar zuvor schon mal gehört, doch bis auf die Tatsache, dass es in Afrika liegt wusste ich herzlich wenig über das kleine Königreich. Gleichzeitig war mein Besuch in Swaziland überhaupt das erste Mal, dass ich einen Fuß auf afrikanischen Boden gesetzt habe. Wer mir vor zwei Jahren gesagt hätte, dass mich mein allererster Trip nach Afrika nach Swaziland führen würde, dem hätte ich vermutlich den Vogel gezeigt. Aber nun war ich halt dort angekommen. Der Flug dorthin war recht mühsam, denn es erforderte zwei Transfers. Zunächst ging es von Berlin nach Frankfurt, von dort nach Johannesburg und letztendlich weiter nach Manzini in Swaziland. Mit Aufenthaltszeiten an den Flughäfen hat der ganze Spaß damit 18 Stunden gedauert. Der Flug von Südafrika n
ach Swaziland hat jedoch nur 40 Minuten gedauert und schon beim Anblick des Flughafens wurde einem die Größe des Landes erstmals bewusst, denn er ist von der Größe vermutlich noch kleiner als der Neusser Bahnhof. Ich habe zwar Flughäfen ähnlicher Größe bereits zuvor in Indien oder auf den Philippinen gesehen, doch in Swaziland spreche ich vom einzigen Flughafen des Landes und er trägt den Namen Matsapha International Airport. Da erwartet man doch ein klein wenig mehr. Die nächste Überraschung habe ich dann beim Öffnen / Auspacken meines Koffers im Hotel erlebt. Denn nicht all meine Habseligkeiten haben ihren Weg nach Swaziland gefunden. Das kleine Kofferschloss war nicht mehr vorhanden und auch zwei Polo-Shirts sowie zwei Parfums waren verschwunden. Die mehr als 2stündige Aufenthaltszeit am Flughafen von Johannesburg hat sich damit wohl jemand zu Nutze gemacht und mal einen Blick in meinen Koffer geworfen und das ein oder Andere brauchbare entwendet. Nun gut Afrika ist halt nicht Europa und solche Dinge passieren. Nach mehr als einem Jahr auf der Piste und nahezu 100 Flügen
ist das verglichen mit Geschichten anderer Kollegen, die teilweise schon ganze Koffer verloren haben, noch recht harmlos. Ärgerlich ist es aber natürlich trotzdem.
Swaziland ist das die einzige noch bestehende absolute Monarchie in Afrika und der König ist insbesondere dafür bekannt, dass er dreizehn Ehefrauen hat. Swaziland war an und für sich ganz nett und überraschend grün. Zur jetzigen Jahrszeit herrscht noch die Regenzeit vor und dementsprechend erstrahlt das Land in sattem grün. Dummerweise war daher die Woche über, das Wetter immer recht bewölkt und es hat des Häufigeren auch geregnet. Trotzdem waren die Temperaturen bei um die 20 Grad sehr angenehm. Darüber hinaus wurde ich die ganze Woche über äußerst herzlich empfangen, sowohl von den einheimischen Mitarbeitern als auch von meinem Hauptansprechpartner, dem Finance Manager, der aus Irland stammt und den man nach Swaziland entsandt hat. Da ich nun ganz allein nach Swaziland gereist bin hat mich Patrick, der zuvor erwähnte Ire am Sonntag im Hotel abgeholt und hat mir ein wenig die Umgebung gezeigt. Das fand ich unhei
mlich nett, denn man erlebt es nicht alle Tage, dass sich sonntags jemand aus dem lokalen Office die Zeit nimmt und sich um einen kümmert. Vielleicht war er auch einfach nur froh, mal zu einem Nicht-Afrikaner sprechen zu können. Ein Stop unserer kurzen Tour führte zu einer Kerzenfabrik, denn das ist eines der wenige Dinge für die Swaziland bekannt ist und ein sehr beliebtes Mitbringsel. Nun gut, die Fabrik wie sie dort genannt wird entspricht eher einer größeren Garage in der ein paar Jungs die vielfältigen und bunten Kerzen erstellen, aber es war dennoch recht interessant und ein kleines Souvenir habe auch ich mir dann natürlich auch erworben. Zudem hat mir Patrick noch eine Kerze geschenkt, denn das sei laut ihm so Tradition, dass er jedem Besucher eine Kerze mit auf die Reise gibt. Daher war ich nun Besitzer von zwei Swazi-Kerzen und meine Souvenir Kiste sollte sich in der Woche noch weiter füllen, denn man findet darüber hinaus in Swaziland unheimlich schöne Handwerkskunst aus afrikanischem Holz und Stein. Anschließend hat er mich dann noch zu sich nach Hause eingeladen und ich habe einen entspannten Nachmittag bei einem köstlichem Barbecue mit ihm, seiner Frau und seinen drei Kindern verbracht. Und ich kann nur sagen, das Beef in Swaziland ist eine wahre Gaumenfreude und in nur einer Woche habe ich zwei weitere Male zu einem der großen, saftigen Steaks gegriffen. Wo sonst bekommt man ein köstliches 300g Rinderfilet, mit Beilagen für umgerechnet 10US-Dollar. An meinem letzten Tag im Office hat man mich abends dann noch zu einem gemeinsamen Dinner eingeladen, zu dem nahezu das ganze Finance Team erschienen ist. Und obwohl ich lediglich eine Woche vor Ort war, hatte man zeitweise das Gefühl das Team verabschiedet sich von einem langjährigen Kollegen. Das zeigte mir einmal mehr die unheimliche Herzlichkeit der Menschen dort.
Heute Morgen bin ich dann in Kairo angekommen. Denn auf meinem We
g nach Athen, wo am Montag mein erster Arbeitstag beginnt habe ich mich entschlossen, noch einen Zwischenstop in Ägypten einzulegen. Mein Weiterflug nach Athen geht zwar bereits morgen um 14 Uhr, doch so hatte ich zumindest den gesamten heutigen Samstag um mir die Höhepunkte Kairos bzw. Gizehs anzuschauen. Und das sind natürlich die Pyramiden, sowie die Sphinx. Gelandet bin ich heute morgen um 5.30 Uhr, im Hotel angekommen gegen 6.30 Uhr, mein Zimmer bezogen um 7.00 Uhr und um 8.00 Uhr habe ich bereits mit meinem redseligen Fahrer Ibrahim die Erkundungstour zu den Pyramiden aufgenommen. Im Anschluss an Pyramiden und Sphinx ging es noch ins Ägyptische Museum, wo die mumifizierten Körper einiger Pharaonen, sowie zahlreiche Gegenstände aus dem Grab des Tutanchamuns ausgestellt sind. Als ich heute Nachmittag zurück im Hotel war, fühlte ich mich nach dem langen Flug und dem anschließenden 6stündigen Trip zwar tierisch müde, aber der Anblick der beeindruckenden Pyramiden hat mich für die Strapazen entschädigt.
Swaziland ist das die einzige noch bestehende absolute Monarchie in Afrika und der König ist insbesondere dafür bekannt, dass er dreizehn Ehefrauen hat. Swaziland war an und für sich ganz nett und überraschend grün. Zur jetzigen Jahrszeit herrscht noch die Regenzeit vor und dementsprechend erstrahlt das Land in sattem grün. Dummerweise war daher die Woche über, das Wetter immer recht bewölkt und es hat des Häufigeren auch geregnet. Trotzdem waren die Temperaturen bei um die 20 Grad sehr angenehm. Darüber hinaus wurde ich die ganze Woche über äußerst herzlich empfangen, sowohl von den einheimischen Mitarbeitern als auch von meinem Hauptansprechpartner, dem Finance Manager, der aus Irland stammt und den man nach Swaziland entsandt hat. Da ich nun ganz allein nach Swaziland gereist bin hat mich Patrick, der zuvor erwähnte Ire am Sonntag im Hotel abgeholt und hat mir ein wenig die Umgebung gezeigt. Das fand ich unhei
Heute Morgen bin ich dann in Kairo angekommen. Denn auf meinem We
(Bilder: 1. Flughafen von Swaziland, 2. Landschaft in Swaziland, 3. Pyramiden von Gizeh I, 4. Pyramiden von Gizeh II)


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